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Opposition versprüht erneut Tränengas im kosovarischen Parlament

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Von Euronews
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Im Kosovo hat die Opposition erneut das Parlament mit Tränengas lahmgelegt. Das Sitzungspräsidium ließ daraufhin 23 Abgeordnete zwangsweise aus dem

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Im Kosovo hat die Opposition erneut das Parlament mit Tränengas lahmgelegt. Das Sitzungspräsidium ließ daraufhin 23 Abgeordnete zwangsweise aus dem Plenum verweisen. Vor dem Parlamentsgebäude standen starke Polizeikräfte standen zum Eingreifen bereit. Die Opposition will vorgezogene Neuwahlen erzwingen. Sie lehnt das von der EU vermittelte Abkommen über die Rechte der serbischen Minderheit ab.

Obwohl sich die Abgeordneten vor dem Betreten des Plenums Leibesvisitationen unterziehen mussten, wurde dennoch Tränengas freigesetzt. Einige Abgeordnete trugen Gasmasken, andere verließen den Sitzungssaal.

Am Mittwoch hatte die Opposition Zehntausende ihrer Anhänger gegen die Regierung in der Hauptstadt auf die Straße gebracht. Auch hatte sie die Unterschriften von zehn Prozent der Bevölkerung vorgelegt, mit denen ein Referendum über die serbische Minderheit erzwungen werden sollte. Eine solche Volksabstimmung wird von der Regierung ebenso abgelehnt wie eine vorgezogene Parlamentswahl.

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