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Studie zu Debatte um Diskriminierung bei Oscars: Ganz #HollywoodSoWhite

Studie zu Debatte um Diskriminierung bei Oscars: Ganz #HollywoodSoWhite
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Von Euronews
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Wenige Tage vor der Oscar-Verleihung heizt eine Studie die Debatte über Diskriminierung bei den Filmpreisen an. Die Untersuchung der University of

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Wenige Tage vor der Oscar-Verleihung heizt eine Studie die Debatte über Diskriminierung bei den Filmpreisen an. Die Untersuchung der University of Southern California (USC) bestätigt: Frauen und Minderheiten sind in Hollywood unterrepräsentiert. Schwarze Filmschaffende wie die Schauspielerin Jada Pinkett und der Regisseur Spike Lee hatten die Kontroverse angestoßen, nachdem bekannt wurde, dass ausschließlich weiße Schauspieler nominiert sind. Sie wollen die Oscar-Verleihung boykottieren. Eine Haltung, die nicht alle teilen. Gil Robertson, Präsident und Mitbegründer der Vereinigung der afro-amerikanischen Filmkritiker: “Meiner Meinung nach ist der Boykott nicht die richtige Antwort. Die Oscars sind eine hoch angesehene Institution in der Unterhaltungsindustrie und sie bewirken für viele Leute viel Gutes.”

Die Studie wurde knapp eine Woche vor der Oscarverleihung am Sonntag veröffentlicht. Demnach ist Diskriminierung bei den Academy-Awards nur Teil eines größeren Problems. In Film- und Fernsehproduktionen würden viele Gruppen ausgeschlossen, so UCS-Professorin Stacy Smith: “In über 20 Prozent der 414 Filme, Fernsehsendungen und für den digitalen Markt produzierten Serien, die wir untersucht haben, gibt es keine einzige afro-amerikanische Figur. Über 50 Prozent zeigen keinen asiatischen Charakter oder keine Figur, die einen asiatischen Hintergrund hat. Von den 11.306 Sprechrollen, die wir in der ganzen Studie untersucht haben, waren nur ein drittel Mädchen oder Frauen und nur 229 homo-, trans- oder bisexuell.”

“The hashtag #OscarsSoWhite should be changed to #HollywoodSoWhite,” a study on diversity in the film industry said https://t.co/voQ5iDLLR4

— The New York Times (@nytimes) 23. Februar 2016

Die Schauspielerin Patricia Arquette hatte bei der Oscar-Verleihung im vergangenen Jahr die schlechtere Bezahlung von Frauen im Filmgeschäft kritisiert. Akademiechefin Cheryl Boone Isaacs gelobte nach der erneuten Kritik in diesem Jahr Besserung: “Die Academy hat sich in den vergangenen drei oder vier Jahren darum bemüht, neue und andere Stimmen und Filmemacher zu berücksichtigen, sei es beim Geschlecht, der Hautfarbe oder Herkunft. Wir möchten, dass die Welt weiß, dass wir uns darum kümmern.”

Bis 2020 sollen doppelt so viele Frauen, Schwarze und Angehörige von Minderheiten nominiert werden. Zudem will die Akademie neue Mitglieder berufen, die für mehr Vielfalt sorgen. Bisher besteht sie größtenteils aus weißen Männern.

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