EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Putins Warnung nach Teilabzug aus Syrien

Putins Warnung nach Teilabzug aus Syrien
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Bei einem Empfang im Kreml hat Russlands Präsident Wladimir Putin Soldaten mit Orden ausgezeichnet und ihnen für ihren Einsatz in Syrien gedankt

WERBUNG

Bei einem Empfang im Kreml hat Russlands Präsident Wladimir Putin Soldaten mit Orden ausgezeichnet und ihnen für ihren Einsatz in Syrien gedankt. Putin ehrte auch die fünf Soldaten namentlich, die während des fünfmonatigen Einsatzes getötet wurden. Vier Witwen waren bei der Zeremonie anwesend. Damit brach er indirekt das bisherige Schweigen des Kreml über den Tod eines 27-Jährigen, der bei einer Spezialeinheit gedient haben soll. Den Einsatz von Spezialkräften in Syrien hatte Moskau bisher immer dementiert.

“Der Tod dieser Soldaten ist ein unersetzlicher Verlust. Das Geschehen fügt uns allen persönliches Leid zu. Deswegen habe ich Ihre Männer, Väter und Söhne bei ihren Namen genannt”, so der Präsident.

In seiner Rede sagte Putin, eine neuerliche Eskalation in Syrien sei nicht auszuschließen, auch wenn er das “nicht wolle”. Gleichzeitig drohte er:

“Alle Partner seien gewarnt und sollten wissen, dass unsere Luftabwehrsysteme gegen jegliche Ziele verwendet werden, die wir als eine Bedrohung für russische Soldaten betrachten. Ich betone – jegliche Ziele.”

Russland könne binnen weniger Stunden seine Truppenstärke in der Region wieder ausreichend verstärken, warnte er. Der überraschend am Montag angeordnete Teilabzug der russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland soll laut Armeeangaben noch diese Woche beendet werden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Wegen Spionage: Russlands Justiz verurteilt US-Reporter Gershkovich zu 16 Jahren Haft

Putin erlässt Haftbefehl: Nawalnys Witwe reagiert mit Spott

Mehr als 15 Menschen erschossen: Blutige Anschläge auf Gotteshäuser in Dagestan