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Teheran: EU und Iran setzen auf Neuanfang

Teheran: EU und Iran setzen auf Neuanfang
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Von Euronews
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Die Europäische Union und der Iran wollen nach dem Abschluss des Atomabkommens ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufschlagen. Die

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Die Europäische Union und der Iran wollen nach dem Abschluss des Atomabkommens ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufschlagen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini forderte bei einem Besuch einer EU-Delegation in der Hauptstadt Teheran für einen umfassenden Neuanfang einen kritischen, aber zugleich konstruktiven Dialog ein.

#Mogherini und #Zarif in #Teheran. Beginn der Pk. Planen in #Teheran ständige #EU Vertretung zu eröffnen. pic.twitter.com/FlbfgEjWZF

— Natalie Amiri (@NatalieAmiri) April 16, 2016

Der Iran verlangt unter anderem, dass die Verbindungen zum internationalen Bankensystem wieder normal funktionieren. Von diesem sei das Land auch nach der Aufhebung der Sanktionen weitgehend ausgeschlosen,

Außenminister Dschawad Sarif erklärte in Teheran:

“Wir haben versucht, Druck auf die USA auszuüben und auch die EU wird das tun. Die USA sollten die Zusammenarbeit nichtamerikanischer Banken mit dem Iran ermöglichen.”

Federica Mogherini sagte, auch eine Reihe von europäischen Unternehmen seien für ihre Geschäfte mit dem Iran auf ein solides Bankensystem angewiesen:

“Wir tun was wir können, um sicherzustellen, dass unser Finanz- und Bankensytem mit allen Informationen über die neue Situation versorgt wird. Offensichtlich sind wir in Europa aber in dieser Situation nicht in der Lage, irgendjemand zu irgendetwas zu zwingen.”

Europäische Banken zögern aus Sorge vor US-Strafen, die zum Teil bereits unterzeichnete Abkommen mit europäischen Unternehmen zu finanzieren.

euronews-Korrespondent Javad Montazeri kommentierte in Teheran:

“Iran und Europa stehen nach dem Atomabkommen vor einem neuen Kapitel wirtschaftlicher Beziehungen. Doch die einseitigen US-Sanktionen gegen iranische Banken und das US-Dollar-Verbot im internationalen Handel behindern die Entwicklung der iranisch-europäischen Handelsbeziehungen.”

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