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Anti-AfD-Proteste in Stuttgart: Polizei nimmt 400 Demonstranten fest

Anti-AfD-Proteste in Stuttgart: Polizei nimmt 400 Demonstranten fest
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Von Alexandra Leistner mit twitter, reuters, afp
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Bei Protesten gegen den AfD-Parteitag in Stuttgart hat die Polizei nach eigenen Angaben rund 400 Demonstranten in Gewahrsam genommen. Einige hundert

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Bei Protesten gegen den AfD-Parteitag in Stuttgart hat die Polizei nach eigenen Angaben rund 400 Demonstranten in Gewahrsam genommen.

Einige hundert Menschen hatten seit den Morgenstunden versucht, die Veranstaltung auf dem Messegelände zu stören.

Die Einsatzkräfte sprachen von teilweise gewaltbereiten, vermummten Linksextremisten. Rund 1.000 Polizisten waren im Einsatz.

800 bis 900 gewaltbereite Störer im Bereich der Messe. Mehrere hundert Personen werden aktuell von der #Polizei in Gewahrsam genommen.

— Polizei Stuttgart (@PP_Stuttgart) April 30, 2016

Die Zugänge zum Messegelände waren zeitweise auch durch brennenden Autoreifen blockiert.

Zum Parteitag der rechtspopulistischen AfD haben sich mehr als 2000 Mitglieder angemeldet. Bei der zweitägigen Veranstaltung will sich die Partei auf ein Grunsatzprogramm einigen. Unter anderem soll es um Themen wie den Ausstieg aus dem Euro, traditionelle Familienwerte, der Ruf nach mehr direkter Demokratie und das Festhalten an der Atomenergie gehen.

Es sei davon auszugehen, dass der Satz “Der Islam gehört nicht zu Deutschland” darin aufgenommen werde, so die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch.

Dass das gesamte Parteiprogramm diskutiert werde, hielt die Vorsitzende Frauke Petry schon im Vorfeld für unwahrscheinlich. Vor allem bei den kontroversen Meinungen der Parteimitgliedern zu Zuwanderung und Islam werden umfangreiche Diskussionen erwartet.

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