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IS-Anschlag in Düsseldorf vereitelt: drei Festnahmen

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IS-Anschlag in Düsseldorf vereitelt: drei Festnahmen
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Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen geplanten Anschlag der Miliz Islamischer Staat in der Düsseldorfer Altstadt vereitelt. Drei Verdächtige aus Syrien wurden am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Baden-Württemberg festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Ein vierter Mann sitze in Frankreich in Untersuchungshaft.

Es gab ganz offensichtlich Planungen nach dem sogenannten Mumbay-Style, Anschläge an mehreren Punkten zeitgleich durchzuführen, auch mit Sprengstoffen.

“Es gab ganz offensichtlich Planungen nach dem sogenannten Mumbay-Style, Anschläge an mehreren Punkten zeitgleich durchzuführen, auch mit Sprengstoffen. Aber der Reifegrad war noch nicht so, dass es konkrete Vorbereitungen über diese Planung hinausgegeben hat, weil die Informationen gottseidank früh geflossen sind und direkt zugeschlagen werden konnte”, so NRW-Innenminister Ralf Jäger.

Alle drei Festgenommenen lebten nach Medienberichten in Flüchtlingsunterkünften. Der vierte Mann habe sich am 1. Februar in Paris den französischen Behörden offenbart. Die Bundesanwaltschaft bemühe sich um die Auslieferung des 25-Jährigen. Laut Bundesanwaltschaft hat die Gruppe den Auftrag für den Anschlag bereits 2014 direkt von der Führungsebene des IS bekommen. Geplant gewesen sei, dass sich zunächst zwei Selbstmordattentäter in der Heinrich-Heine-Allee in die Luft sprengen. Anschließend hätten weitere Attentäter möglichst viele Passanten mit Gewehren und Sprengsätzen töten sollen.

Der NRW-Innenminister kündigte an, in seinem Land die Sicherheitsmaßnahmen für Großveranstaltungen zu überprüfen. Aus dem Bundesinnenministerium hieß es, die Gefährdungslage sei unverändert hoch. Deutschland befinde sich weiterhin “ebenso wie andere europäische Staaten im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus”.

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