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USA und Russland erzielen in Syrienfrage keinen Durchbruch

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USA und Russland erzielen in Syrienfrage keinen Durchbruch
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Die USA und Russland haben Fortschritte auf dem Weg zu einer Waffenruhe in Syrien gemacht. Einen Durchbruch gab es nach den stundenlangen Gesprächen allerdings nicht. US-Außenminister John Kerry erklärte in Genf, dass man eine Reihe technischer Fragen besprochen habe, dass die Details aber noch geklärt werden müssten: “Wir wollen kein Abkommen um jeden Preis. Wir wollen etwas erreichen, dass wirksam ist und den Menschen in Syrien nützt, indem es die Lage in der Region stabiler und sicherer macht. Deswegen sitzen wir hier an einem Tisch in Genf, um eine Lösung zu finden.”

Unklar blieb, wie Washington und Moskau die Hürden für eine Lösung überwinden wollen, da beide gegnerische Seiten unterstützen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte: “Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir mit den verschiedenen Konfliktparteien zusammenarbeiten werden. Russland wird mit der syrischen Führung zusammenarbeiten und die Vereinigten Staaten mit der Opposition.” Die Zukunft des von Russland unterstützten syrischen Machthabers Baschar al-Assad wurde bei dem Treffen nicht diskutiert.
In Syrien tobt seit 2011 ein blutiger Bürgerkrieg, der laut UN-Angaben bisher rund 400.000 Menschen getötet hat.

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