Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Syrischer Präsident Assad: "Trump könnte Verbündeter werden"

Syrischer Präsident Assad: "Trump könnte Verbündeter werden"
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad könnte der künftige US-Präsident Donald Trump ein “natürlicher Verbündeter” werden, vorausgesetzt dieser halte sein Wahlversprechen und bekämpfe Terroristen. Assad hatte sich in einem Fernseh-Interview zu seinen Erwartungen an die US-Politik unter Trump geäußert. “Wir haben Zweifel, ob er seine Versprechen erfüllen kann, so Assad. Deshalb sind wir sehr zurückhaltend bei unserer Beurteilung, besonders, da er zuvor kein politisches Amt innehatte. Aber wenn er die Terroristen bekämpft, werden wir natürlich Verbündete sein, so wie mit den Russen und den Iranern und mit vielen anderen Ländern, die die Terroristen besiegen wollen.”

Trump hatte kürzlich erklärt, es sei “Wahnsinn”, gleichzeitig gegen die syrische Armee und den IS vorzugehen. Die Auseinandersetzungen mit Assads Truppen könnten außerdem dazu führen, dass man in Kämpfe mit Russland verwickelt werde. Assad betonte: “Die russische Politik basiert immer auf Werten. Dazu zählt, dass sie die Souveränität anderer Länder und das Völkerrecht achtet, dass sie andere Menschen und Kulturen respektiert. Sie mischt sich nicht ein in alles, was die Zukunft Syriens und seiner Menschen betrifft.” US-Medien, darunter auch die New York Times, vermuten, dass Trump die Unterstützung für die syrischen Rebellen, die Assad bekämpfen, einstellen wird. Grund dafür ist, dass der Republikaner beklagt hatte, man wisse nicht, wer diese Leute seien.