EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Amtseinführung: Demokraten und Stars boykottieren Trump

Amtseinführung: Demokraten und Stars boykottieren Trump
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Das Kapitol in Washington: Am Freitag wird Donald Trump auf den Treppen des Gebäudes seinen Eid als 45.

WERBUNG

Das Kapitol in Washington: Am Freitag wird Donald Trump auf den Treppen des Gebäudes seinen Eid als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika leisten. Die Vorbereitungen für das Spektakel laufen. Ein 28.000 Mann starkes Sicherheitsaufgebot soll die feierliche Zeremonie absichern, bei der Trump auch eine feierliche Parade über die Pennsylvania Avenue vor dem Weißen Haus anführen wird. Doch die Sicherheitskräfte bereiten sich nicht nur auf etwa 800.000 Besucher vor, zur Amtseinführung werden auch Proteste von Trump-Gegnern erwartet.

Ein deutliches Zeichen gegen den umstrittenen Geschäftsmann kommt auch aus den Reihen der Demokraten. Allen voran John Lewis. Der Kongressabgeordnete und Bürgerrechtler hatte erklärt, er werde der Zeremonie fernbleiben. Die Wahl Trumps sei nicht legitim. Russland habe dem Republikaner ins Amt geholfen.

Mit Lewis haben fast 60 weitere demokratische Abgeordnete angekündigt, der Feier fernzubleiben. Sie geben an, dass ihre Wähler große Sorgen wegen des politischen Programms des künftigen Präsidenten hätten, verurteilen Trumps Kritik an Lewis, bezeichnen ihn als Gefahr für die Verfassung, verurteilen seine Beleidigungen oder kündigen an, stattdessen lieber am sogenannten Women’s March teilzunehmen.

Auch viele Künstlerinnen und Künstler boykottieren die Veranstaltung. Während sich zu Barack Obamas Amtseinführung vor acht Jahren zahlreiche US-Musikgrößen die Klinke in die Hand gaben, erhielt das Trump-Team zahlreiche Absagen. Unter anderem hatten Andrea Bocelli, Elton John und Celine Dion keine Lust, für Trump zu singen. Einige Musikerinnen und Musiker zogen ihre Zusage nach dem Protest von Fans zurück. Dabei hatte der Wahlsieger noch im Dezember getweetet, dass viele große Berühmtheiten Tickets für die Feier haben wollten. Er lege aber keinen Wert auf Stars.

The so-called “A” list celebrities are all wanting tixs to the inauguration, but look what they did for Hillary, NOTHING. I want the PEOPLE!

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 23. Dezember 2016

Bei seiner Amtseinführung werden neben Chören und Militärbands werden unter anderem 3 Doors Down und der Country-Sänger Toby Keith spielen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Uni-Proteste: Mehrere Studenten in Kalifornien verhaftet

Mike Pence: Die USA werden die Ukraine langfristig unterstützen

Prozess gegen Donald Trump: Person zündet sich vor Gerichtsgebäude an