Eine professionelle Tanzkompanie hat am US-Feiertag President’s Day in Washington interpretative Tänze aufgeführt. Damit protestierte sie gegen tödliche Schüsse von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis.
Die Gruppe First Amendment Troop brachte ihre Performance „ResistDance“ – einen künstlerischen Akt des Protests – im Kennedy Center und am Lincoln Memorial auf die Bühne.
Nach eigenen Angaben wollte die Gruppe damit der Demonstrierenden Renée Good und Alex Pretti gedenken, die in Minneapolis durch Schüsse von Bundesagenten getötet wurden.
Auf der Bühne standen zweiundzwanzig Tänzerinnen und Tänzer. Diese Zahl soll die Tage zwischen den Todesdaten von Good und Pretti symbolisieren.
Dem Ensemble gehörten Künstlerinnen und Künstler aus mehreren Broadway-Produktionen an, darunter „Hamilton“, „MJ“ und „Wicked“, sowie Mitglieder des Kennedy-Center-Ensembles.