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Explosion in französischem AKW: "Kein Nuklearunfall"

Explosion in französischem AKW: "Kein Nuklearunfall"
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Von der Explosion in dem französischen Atomkraftwerk Flamanville geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Dies erklärte eine Sprecherin der zuständigen Präfektur. Auch der Betreiber Edf gab dies auf Twitter bekannt.

Ein Ventilator hat sich überhitzt.

Jacques Witkowski Präfekt (Manche)

Am Vormittag hatte sich offenbar außerhalb des nuklearen Teils der Anlage eine Explosion ereignet. Es handle sich nicht um einen Nuklearunfall. Das Atomkraftwerk Flamanville liegt im Norden Frankreichs am Ärmelkanal.

Der Reaktor wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Fünf Menschen erlitten Rauchvergiftungen. Der Betreiber Edf erklärte gar, es habe keine Explosion, sondern nur eine Detonation gegeben. Präfekt Jacques Witkowski gab an, ein Ventilator habe sich überhitzt und sei dann zersprungen.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace Deutschland sieht die Explosion nicht so harmlos und spricht von einem Alarmsignal:

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