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Venezuela: Wieder Straßenschlachten bei Anti-Regierungs-Protesten

Venezuela: Wieder Straßenschlachten bei Anti-Regierungs-Protesten
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In Venezuela haben erneut Zehntausende gegen die sozialistische Regierung von Nicolas Maduro protestiert. In der Hauptstadt Caracas kam es wieder zu Straßenschlachten, die Polizei setzte Tränengas ein, einige Demonstranten warfen Steine. Die Protestierenden fordern Neuwahlen. Sie fürchten, das Land könnte sich in eine Diktatur verwandeln.

Was hier passiert, ist eine humanitäre Krise.

Ramon Muchacho Bürgermeister von Chacao

Oppositionsführer Henrique Capriles: “Venezuela ist im Widerstand, wir müssen uns jetzt gegen die Diktatur wehren, denn das ist der Weg, den die Regierung gewählt hat.”

Auch in anderen Städten des Landes gab es wieder Proteste. Zahlreiche Personen wurden festgenommen.

Ramon Muchaho, der Bürgermeister des Caracaser Stadtteils Chacao, sagte: “Wir brauchen internationale Beobachter. Viele Länder sehen Venezuela als Demokratie an. Heute realisieren sie, dass das, was hier passiert, eine humanitäre Krise ist.”

Venezuela steht vor dem Bankrott, es mangelt an vielem. Gleichzeitig fährt die Regierung Maduros einen immer repressiveren Kurs gegen jegliche Opposition.

euronews-Korrespondent Eduardo Salazar Uribe:
“Nachdem der Protest beendet wurde, setzten einige Menschen im Osten von Caracas die Demos fort. Sie wollen auf den Straßen bleiben, bis es Neuwahlen gibt.”