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Der "Schlächter von Kabul" wirbt für den Frieden

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Von Euronews
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Der frühere afghanische Kriegsherr Gulbuddin Hekmatjar hat die radikalislamischen Taliban und andere Aufständische dazu aufgerufen, die Waffen niederzulegen.

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Der frühere afghanische Kriegsherr Gulbuddin Hekmatjar hat die radikalislamischen Taliban und andere Aufständische dazu aufgerufen, die Waffen niederzulegen. Ihr Kampf sei sinnlos und unrechtmäßig, die Afghanen seien die einzigen Opfer dieses Krieges.

Der Warlord Hekmatjar hatte Ende 2016 einen Friedenspakt mit der Regierung geschlossen. Im Gegenzug erhielt er Immunität und sein Name wurde von der Sanktionsliste der UN gestrichen.

Der afghanische Spitzenpolitiker Abdullah Abdullah erklärte:
Es freut uns, dass Hekmatyar, der Anführer der Gruppe Hizb-i Islami, das Friedensangebot der Regierung begrüßt hat. Dank des Abkommens kann er in seine Heimat zurückkehren. Auch das afghanische Volk ist dafür. Wir hoffen, dass er für andere ein Vorbild sein wird.

Beobachter sprechen von einer Kehrtwende. Hekmatjar ist auch als ‘Schlächter von Kabul’ bekannt. Während des Bürgerkriegs in den 1990er Jahren ließ er die Hauptstadt beschießen. Dabei sollen Tausende Zivilisten ums Leben gekommen sein.

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