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Richtungswahl im Iran

Richtungswahl im Iran
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Der Iran wählt, und es ist eine Richtungswahl: einerseits Öffnung und Modernität – repräsentiert von Hassan Ruhani, dem amtierenden Präsidenten. Andererseits der Kandidat des klerikalem Konservativismus, Ebrahim Raeissi. Allerdings: Ajatollah Chamenei, der religiöse Führer des Iran entscheidet, wer überhaupt antreten darf. Andere, gerade modernere Strömungen der Gesellschaft werden gar nicht erst zu Wahlen zugelassen. Irans politisches System vereint demokratische und religiös-autoritäre Elemente. Und trotz aller Widersprüche und Krisen ist die Islamische Republik beachtlich stabil, auch wenn vorsichtige Forderungen nach Modernisierung und Öffnung hörbar sind. Aber selbst der konservative Kandidat will das Ergebnis respektieren, auch wenn es ihm nicht gefallen sollte:

Ebrahim Raeissi: “Sollten die Ergebnisse der Wahlen nicht den Vorstellungen eines Kandidaten entsprechen, also wenn sie mir nicht gefallen, warum auch immer, wird das nichts am Prozess und am Ergebnis der Wahlen ändern.”


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