Trump ernennt Christopher Wray zum neuen FBI-Direktor

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Donald Trump hat sich entschieden. Nach dem umstrittenen Rauswurf James Comeys soll der Anwalt Christopher Wray neuer FBI-Chef werden.

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Donald Trump hat sich für einen Nachfolger für den Posten des FBI-Chefs entschieden. Er will den Anwalt Christopher Wray nominieren. Das gab der US-Präsident über Twitter bekannt. Wrays Referenzen seien “tadellos”, so Trump in seinem Tweet. Details würden bald folgen.

Christopher Wray war in der Regierung von George W. Bush stellvertretender Justizminister. Der 50-Jährige soll die Leitung des FBI in einer Phase übernehmen, in der die Behörde inmitten politischer Turbulenzen steckt. Die Bundespolizei ermittelt wegen möglicher Russlandkontakte des Trump-Teams im US-Präsidentschaftswahlkampf. Am Donnerstag soll der von Trump entlassene frühere FBI-Direktor James Comey zu den Ermittlungen im Kongress aussagen.

Mit Comeys Rauswurf hatte Trump im Mai eine Diskussion über eine mögliche Einflussnahme des Präsidenten in laufende Ermittlungen ausgelöst. Bevor Christopher Wray James Comeys Nachfolge antreten kann, muss seine Ernennung noch vom US-Senat bestätigt werden.

I will be nominating Christopher A. Wray, a man of impeccable credentials, to be the new Director of the FBI. Details to follow.

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 7. Juni 2017

Trump verkündete die Nominierung Wrays auf Twitter.

Wer ist Christopher Wray?

Christopher Wray ist derzeit als Anwalt tätig. Spezialisiert hat er sich auf Wirtschaftsfälle, sogenannte White-Collar-Crimes (Kriminalität der weißen Kragen) und Regulierungsangelegenheiten. Umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich sammelte Wray in seiner Zeit als stellvertretender Generalanwalt im US-Justizministerium: 2001 bis 2005 war er für die Regierung unter George W. Bush tätig, unter anderem in einer Arbeitsgruppe, die sich mit Betrugsfällen und dem Skandal um die bankrotte Ölfirma Enron beschäftigte.

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