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Angola: Wahlen offenbar störungsfrei

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Von Euronews
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Mit ersten Ergebnissen wird nicht vor dem Wochenende gerechnet.

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Nach der Schließung der Wahllokale in Angola hat die Auszählung der Stimmen begonnen. Mit einem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird nicht vor dem Wochenende gerechnet.

An einer Mehrheit für die regierende MPLA-Partei des nach knapp 38 Jahren aus dem Amt scheidenden Präsidenten José Eduardo dos Santos gab es bereits vor der Parlaments- und Präsidentenwahl kaum Zweifel.

Offiziell hatten sich sechs Kandidaten für die Nachfolge des Präsidenten beworben.

Ein Wähler sagte:“Ich erhoffe mir, dass sich die Lebensbedingungen der Menschen verbessern – auch in den Schulen, einfach überall.”

Die Partei, die eine Mehrheit der 220 Sitze gewinnt, bestimmt den Präsidenten. Aller Voraussicht nach wird der 63-jährige Verteidigungsminister João Lourenço neuer Staatschef.

Laut nationalen Medienberichten registrierte die Wahlkommission keine Zwischenfälle. Mehrere internationale Wahlbeobachter sind vor Ort, darunter auch vier Experten der Europäischen Union.

Angola gilt als Afrikas zweitgrößter Ölproduzent, leidet aber unter dem Preisverfall der Ölpreise. Der Wohlstand im Land ist sehr ungleich verteilt.

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