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Lawrow: "Zum Tango braucht es zwei, die USA tanzen Breakdance"

Lawrow: "Zum Tango braucht es zwei, die USA tanzen Breakdance"
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Von Kirsten Ripper mit REUTERS, DPA
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Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat mit sehr bildhafter Sprache auf die jüngste Eskalation mit den USA reagiert: zum Tango brauche es zwei, aber die Amerikaner übten sich in individuellem Breakdance. Washington hatte die Schließung des russischen Konsulats in San Francisco angeordnet.

Lawrow erklärte in Moskau: “Der Präsident hat schon oft gesagt, dass wir nicht an Streit mit den USA interessiert sind. Wir sind den Amerikanern gegenüber immer freundlich gewesen. Wir sind auch jetzt offen für eine konstruktive Zusammenarbeit, wenn sie im russischen Interesse liegt. Uns ist ehrlich an einer Normalisierung der politischen Atmosphäre gelegen. Aber wie Sie wissen, braucht man zwei für einen Tango. Im Moment sieht es so aus, als übten sich unsere amerikanischen Partner immer wieder im individuellen Breakdance.”

Der neue russische Botschafter in den USA Anatoly Antonow ist für sein Misstrauen gegenüber Washington bekannt und gilt als Vertreter einer harten Linie – dennoch hatte er auch für eine Wiederaufnahme gemeinsamer militärischer Gespräche plädiert.

Oh je! Donald Trump und der Diplomatenstreit. https://t.co/KBPiykwc68#Handelsblatt#Russland#Putin

— Handelsblatt (@handelsblatt) 1. September 2017

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