Opposition in Haiti plant Streiks

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Von Euronews
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In Port-au-Prince in Haiti sind Hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die ihrer Meinung nach strenge Haushaltspolitik zu protestieren. Dazu aufgerufen hatten die Oppositionsparteien. Nach einem dreistündigen Protestmarsch löste sich die Menge auf. Mehrere Schaufenster gingen in die Brüche, Fahrzeuge wurden beschädigt. Einige Demonstranten legten durch Straßenbarrikaden den Verkehr lahm. Im Gegenzug sezte die Polizei Tränengas ein, um diese auseinanderzutreiben.

Der Oppositionsführer Jean-Charles Moise sagte, sie seien an einem Punkt angelangt, an dem nicht nur Proteste, sondern auch Streiks geplant würden. Sie forderten den Rücktritt des Präsidenten Jovenel Moise, weil der nicht reagiere. Ändere sich nichts, würden sie das Land lahm legen.

Das soziale Klima ist seit etwa drei Wochen angespannt, da wurde das neue Gesetz zur Finanzierung des Haushalts vorgestellt. Durch die Reform sehen sich die Ärmsten in der Gesellschaft zu stark belastet. Wirtschaftsexperten üben ebenfalls Kritik: Das Gesetz werde ihrer Meinung nach die Verschuldung des Landes weiter vorantreiben. Die Wirtschaft in Haiti ist mit einer Inflationsrate von 15% äußerst instabil.

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