USA: Religiös geprägte Firmen müssen keine Verhütung zahlen

USA: Religiös geprägte Firmen müssen keine Verhütung zahlen
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied
WERBUNG

Amerikanische Firmen müssen ihren Mitarbeiterinnen im Rahmen der Krankenversicherung nun keine Verhütungsmittel mehr bezahlen.

Präsident Donald Trump hatte die zuständigen Ministerien schon im Mai dazu angewiesen, das zu prüfen – nun folgte die Umsetzung.

Die Firmen sind von der Zahlung für ihre Angestellten befreit, wenn sie Empfängnisverhütung aus religiösen oder jetzt auch aus moralischen Gründen ablehnen.

Für den Präsidenten sei Glaubensfreiheit in den USA ein Grundrecht, sagt seine Sprecherin. Nur darum gehe es hier: Die Bundesregierung sollte dieses Recht immer schützen, und das werde auch Trump als Präsident tun.

Bürgerrechtler sehen das anders: Wenn man einen Frauenfeind zum Präsidenten wähle, sagt zum Beispiel Emma Boorboor von der Frauenrechtsgruppe “Ultraviolet”, mache er dann eben auch frauenfeindliche Politik.

Die Bürgerrechtsgruppe ACLU hat wegen dieses Schritts bereits die Regierung verklagt. Sie sieht darin eine Diskriminierung von Frauen, die für den Glauben ihrer Chefs zur Kasse gebeten würden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

355 Millionen Dollar Strafe für Donald Trump

USA reagiert auf angebliche Bedrohung durch russisches "nukleares Anti-Satelliten-System"

US-Senat bewilligt 60 Mrd für Ukraine, aber Hilfsgelder für Krieg gegen Russland weiter fraglich