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Gesetz: Uber-Fahrer legen Städte in Brasilien lahm

Gesetz: Uber-Fahrer legen Städte in Brasilien lahm
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Fahrer des Online-Dienstes Uber haben in mehreren brasilianischen Städten mit Schneckentempo-Korsos den Verkehr lahmgelegt, um gegen eine Gesetzesvorlage zu protestieren. Sie zielt darauf ab, Fahrgemeinschafts-Apps zu regulieren, Kritiker meinen, das würde die Dienste unrentabel machen. So schlängelten sich laut Veranstalter rund 1.500 Autos drei Stunden durch die Straßen von Sao Paulo.


Marlon Luz, Protest-Organisator:

“In einer Welt, in der wir mehr Wettbewerb brauchen, für ein besseres Dienstleistungsangebot, und um Preise und Kosten zu senken – da stellt sich die Regierung gegen die globalen Prinzipien dieser Art von Transport:”

“Nein zu einem rückschrittlichen Gesetz” stand auf einem Auto.


In Brasilia, der Hauptstadt, kamen Uber-Fahrer vor dem Kongress an, um über Nacht eine Mahnwache abzuhalten. Auch eine Taxifahrer-Demo wird dort erwartet.

Brasilianische Taxifahrer drängen auf die Maßnahmen, sie beklagen Dumpingpreise bei Uber und ähnlichen Unternehmen, weil sie nicht den Taxi-Regelungen unterliegen.

Die vorgeschlagene Regelung könnte hunderttausende Fahrer den Job kosten, halten Fahrer für Mitfahr-Apps und einige Abgeordnete dagegen. Sie sei zu beschwerlich.

su mit Reuters