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Frankreich fordert gezielte Sanktionen gegen libyschen Sklavenhandel

Frankreich fordert gezielte Sanktionen gegen libyschen Sklavenhandel
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Von Euronews
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Mehrere Regierungschefs Afrikas wollen das Thema Sklaverei in Libyen jetzt in Abidjan auf die Tagesordnung des EU-Afrika-Gipfels setzen.

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Frankreich hat den UN-Sicherheitsrat gebeten, gezielte Sanktionen gegen Menschenhändler in Libyen zu erlassen. Vor kurzen sorgte ein Video für weltweite öffentliche Aufmerksamkeit, das afrikanische Migranten zeigt, die als Sklaven verkauft wurden.

Käufer der Männer waren Libyer, die für Feldarbeiter 400 Dollar pro Kopf zahlen. Schwedens stellvertender Botschafter bei den UN, Carl Skau: "Alle Staaten haben die Verpflichtung, Sklaverei zu verhindern, abzuschrecken und zu bestrafen.

Sklaverei ist generell verboten und zählt zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir verurteilen sie auf das Schärfste." Gerettete und rückgeführte Migranten von der Elfenbeinküste berichten auf dem Flughafen der ivorischen Hauptstadt Abidjan Reportern von ihren Erfahrungen.

Alles deckt sich mit Berichten, die Amnesty International und die IOM, die Internationale Organisation für Migration schon vor Monaten veröffentlichten. Ivorische Migrant Serge Oulai: "Sobald du in Libyen ankommst ist das Erste was passiert, dass du eingefangen und verkauft wirst. Unsere schwarzen Brüder aus Westafrika - egal woher, aus Mali, Senegal oder von irgendwo aus dem Westen, auch Ivorer, sie werden verkauft."

Möglicherweise hunderttausende Menschen sitzen in Libyen fest, nicht nur Westafrikaner, sondern auch Eritreer, Sudanesen und Migranten aus Bangladesch. Mehrere Regierungschefs Afrikas wollten das Thema Sklaverei in Libyen jetzt in Abidjan auf die Tagesordnung des EU-Afrika-Gipfels setzen. Ruanda hat bereits erklärt, man wolle bis zu 30.000 afrikanische Migranten aus Libyen aufnehmen.

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