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Putin verteidigt Trump - und die eigene Politik

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Auf seiner großen Pressekonferenz zum Jahresende hat Russlands Präsident Wladimir Putin seinen US-Amtskollegen in Schutz genommen. Zu den Vorwürfen der Wahlmanipulation gegen Donald Trump sagte er:

"All das ist von Leuten erfunden, die gegen Trump sind und seine Arbeit diskreditieren wollen. Ich bin sicher, dass wir unsere Beziehungen im Interesse des amerikanischen und des russischen Volkes normalisieren sollten.

Putin äußerte sich auch zur Entscheidung des IOC, Russland von den kommenden Winterspielen auszuschließen.

"Für uns ist es klar, dass der Skandal aufgebläht wird, um Russlands Innenpolitik zu beeinflussen. Wie sollen wir mit der WADA und dem IOC zusammenarbeiten? Ich glaube, wir sollten so konstruktiv wie möglich sein, um die Probleme aus dem Weg zu räumen. Aber wir werden die Interessen unserer Sportler verteidigen."

Die politisch engagierte Journalistin Ksenia Sobchak fragte, warum die Opposition bei ihrer Kampagne behindert werde und ob die Regierung Angst vor Konkurrenz habe.

Putin entgegnete: "Ich versichere, dass die Regierung keine Angst hat und keine Angst haben wird. Ich denke, sowohl die Politik als auch die Wirtschaft müssen wettbewerbsfähig bleiben. Ich strebe ein ausgewogenes politisches System an, das ohne Wettbewerb auf der politischen Ebene nicht vorstellbar ist.