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Busunglück in Frankreich: Opferzahl steigt

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Busunglück in Frankreich: Opferzahl steigt

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Nach dem schweren Schulbus-Zugunglück in Südfrankreich sind offenbar fünf Kinder und Jugendliche ums Leben gekommen. Von den 18 Verletzten schweben noch mehrere in Lebensgefahr.

Eine Mutter sagt: "Es ist wichtig, die Kinder zu unterstützen, wichtig für sie ist es, zusammen zu sein, in der Lage zu sein, zu sprechen und das Geschehen in Worte zu fassen."

"Wir alle sind traumatisiert, weil unter den Opfern die Freunde unserer Kinder waren."

Die Opfer sind inzwischen identifiziert, die Angehörigen werden psychologisch betreut.

Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer besuchte die Schule in Millas, nahe des Unfallortes

Robert Taillan der Bürgermeister von Saint-Feliu-d'Avall äußerte sich zu dem Unfall:

"Anscheinend waren drei Busse unterwegs: der eine fuhr nach Saint-Feliu-d'Avall und stieß mit dem Zug zusammen. Die Kinder im dritten Bus haben gesehen, was passiert ist und sind sehr verängstigt."

Die Ermittlungen drehen sich laut Medienberichten unter anderem um die Frage, ob die Schranken des Übergangs vor dem Zusammenprall des Zuges mit dem Bus tatsächlich geschlossen waren.