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Katalonien gespalten vor Regionalwahl

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Katalonien gespalten vor Regionalwahl

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Sie ist 36 Jahre alt, als Oppositionsführerin im Parlament von Barcelona hat sie Widerstand geleistet gegen die Regierung von Carles Puigdement: Inés Arrimadas will die Regionalwahl am 21. Dezember für die Cuidanos, die bürgerlichen und Madridtreuen gewinnen, Regierungschefin werden und, die Region zurück führen nach Spanien.

Inés Arrimadas: "Ich will Präsidentin aller Katalanen sein, egal woher sie kommen, was sie denken oder glauben, denn bisher hatten wir keine Präsidentschaft, die für alle Katalanen da war. wir hatten einen Präsidenten, der nur eines wollte - die Unabhängigkeit."

Der Wahlkmapf ist beendet, bis zum Urnengang herrscht Ruhe. Auch Carles Puidgedomnt, abgesetzter Regierungsschef und im belgischen Exil, gab in Brüssel sein Schlussstatement. Füur ihn sind die Wahlen aufgezwungen durch die Zentralregierung in Madrid und schlicht illegal.

Carles Puigdemont:  "Ich mache diese Aufforderung in der Überzeugung , wenn ich der gewählte Präsident bin, werde ich den Regierungssitz in Begleitung der gesamten legitimen Regierung wieder betreten, die durch den Artikel 155 abgesetzt wurde."

Wenig Chancen dürfte der Kandidat Von Premier Mariano Rajoy haben, denn unabhängig von ihrer parteipolitischen Zugehörigkeit fühlen sich die meisten Katalanen von der Zentralregierung ungerecht behandelt.

Durch die Wahlen soll die seit der halben Unabhängigkeitserklärung schwelende Verfassungskrise beendet werden - so hofft Madrid. Da aber die grundlegenden Konflikte nicht gelöst werden, steuern Katalonien und Spanien auf ein gefährliches politisches Patt zu wie politische Beobachter meinen