Eilmeldung

Nach Sexpartys: Oxfam in Erklärungsnot

Nach Sexpartys: Oxfam in Erklärungsnot
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Während Hunderttausende nach dem Erdbeben auf Haiti darbten, veranstalteten Mitarbeiter der Hilfsorganisation Oxfam Sexpartys mit haitianischen Prostituierten in der Hauptstadt Port-au-Prince. Eine Villa war angemietet worden, in der die Sexorgien stattfanden. Das geht aus einem internen Oxfam-Untersuchungsbericht hervor und die Helfer sind nun in Erklärungsnot.

Oxfam-Direktorin Byanyima: Heute alles anders

Direktorin Winnie Byanyima sagt, der Vorfall habe sich 2010 ereignet. Heutzutage wäre dies nicht möglich: "Was in Haiti geschehen ist, wäre unter unserem heutigen Verhaltenskodex nicht möglich. Wir werden weiter an Verbesserungen arbeiten und wir als Vorgesetzte, wir werden nicht mehr zulassen, dass so etwas in unserer Organisation passiert."

Ein Oxfam-Mitarbeiter, der in Haiti dabei war, sagt aber, die Sexparties seien ein "sektorweites Problem". Im Jahr 2006 sollen Sexparties im Tschad gefeiert worden sein.

Die britische Regierung droht, alle Gelder zu streichen. Im vergangenen Fiskaljahr erhielt Oxfam von der britischen Regierung Medienberichten zufolge umgerechnet an die 36 Millionen Euro.

Erdbeben auf Haiti: Helfer feiern Sexpartys in Villa
Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.