Ausweisungen: Russland sieht Erpressung durch USA

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Von Euronews
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Russland führt die aktuellen Ausweisungen seiner Diplomaten auf Druck durch die USA auf die betreffenden Länder zurück.

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Russland führt die Ausweisungen russischer Diplomaten aus vielen Ländern offiziell jetzt auf Druck der USA zurück.

Manche Länder, so Außenminister Sergej Lawrow am Rande einer Tagung im usbekischen Taschkent, würden einen oder zwei Diplomaten ausweisen und Russland dabei aber gleichzeitig Entschuldigungen ins Ohr flüstern.

Man wisse, so Lawrow weiter, dass das alles unter großem Druck und Erpressung von Seiten der USA geschehe. Das sei leider inzwischen die Hauptmethode der USA in den internationalen Beziehungen.

Das amerikanische Außenministerium seinerseits bestreitet den Vorwurf der Erpressung verbündeter Länder.

Eine Sprecherin nannte das "albern". Es gebe für die USA keinen Zweifel an der britischen Darstellung, dass Russland für den Mordversuch im englischen Salisbury verantwortlich zu machen sei.

Man wisse, was da passiert sei, sagte die Sprecherin des Außenministeriums.

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