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Chefs kleinerer Oppositionsparteien treten zurück

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Von Euronews
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Die historisch hohe Wahlbeteiligung von 70 Prozent ließ die Opposition erst hoffen. Es waren aber vor allem Anhänger Viktor Orbans, die in den ländlichen Gebieten an die Urnen drängten.

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Enttäuschung herrscht unter den linken ungarischen Oppositionsparteien. Die historisch hohe Wahlbeteiligung von 70 Prozent ließ die Opposition erst hoffen. Es waren aber vor allem die ländlichen Gebiete, die an die Urnen drängten – eine sichere Bank für die Regierungspartei von Viktor Orban.

Die Sozialisten, die ein Wahlbündnis geschlossen hatten, haben schwach abgeschnitten, sie erreichten gute 12 Prozent oder 20 von 199 Sitzen im Parlament.

GERGELY KARÁCSONY, Kandidat der Sozialisten, analysiert die Niederlage:

"Jetzt ist klar, wir können keine demokratische Alternative aufbauen, wenn wir die Landbevölkerung dabei nicht mitnehmen können."

Die rechtsradikale Jobbik wurde stärkste Oppositionspartei, sie war mit der Forderung nach höheren Löhnen und mit einer Anti-Korruptionsagenda in die Wahl gegangen.

GÁBOR VONA, Vorsitzender von Jobbik, sieht sich gestärkt:

"Mit einer so hohen Beteiligung haben wir nicht nur eine stabile Basis, wir konnten sie heute sogar um hunderttausende Stimmen vergrössern.“

Die Chefs der zweit- und drittplatzierten Parteien habe angesichts des Wahlergebnisses ihre Rücktritte erklärt.

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