Peruaner protestieren gegen gestiegene Preise

Mehrere tausend Menschen sind in Lima auf die Straße gegangen.
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Von Philipp Lippert
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Dabei kam es auch zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.

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In Perus Hauptstadt Lima haben mehrere tausende Menschen gegen die gestiegenen Preise in dem südamerikanischen Land protestiert. Feuerwerkskörper flogen durch die Luft, die Polizei setzte Tränengas ein. Dabei kam es auch zu gewaltsamen Zusammenstößen.

Die Demonstranten forderten eine Absetzung aller Kongressabgeordneten - und machten sich für einen Generalstreik stark. Das sagte ein Teilnehmer der Demonstration: "Wir wollen einen Generalstreik, weil das erst der Anfang ist, der Anfang eines Kampfes, der nicht nachlassen wird. Sie alle müssen zurücktreten, weil es die Menschen sind, die sie dort hinbringen. Nicht die wenigen Korrupten. Es ist das Volk, das sie auswählt."

Auslöser der Proteste ist, dass Perus Regierung bestimmte Steuern angehoben hat, was vor allem zu höheren Benzinpreisen führte. Perus Finanzminister trat bereits zurück. Dennoch ist unklar, ob Präsident Vizcarra die Steuererhöhungen rückgängig machen will.

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