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Merkel-Macron: Gemeinsamer Kurs in der Asylpolitik und Einigung auf EU-Budget

Merkel-Macron: Gemeinsamer Kurs in der Asylpolitik und Einigung auf EU-Budget
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französischen Präsident Emmanuel Macron trafen sich gestern, um in Hinblick auf den kommenden EU-Gipfel über die gemeinsame europäische Asylpolitik zu beraten.

In Deutschland wurde das Treffen als wichtiges Zeichen von Solidarität angesehen.

Die Bundesregierung ist unterdessen besorgt, dass der unionsinterne Streit bezüglich der europöischen Flüchtlingspolitik das Bündnis gefährdet und ist um einem gemeinsamen Kurs zwischen Frankreich und Deutschland bemüht.

Frankreich und Deutschland arbeiten an einer gemeinsamen europäischen Lösung der Flüchtlingskrise, so die beiden Staatschefs.

Die Gesprächsthemen von Merkel und Macron betrafen unter anderem die Kontrolle der Einwanderung sowie die Kooperation mit afrikanischen Ländern, um die illegale Einwanderung nach Europa zu stoppen. Dazu bedarf es der Stärkung der EU-Außengrenzen.

Macron fordere die europöischen Länder zudem zu mehr Verantwortung in Bezug auf die Aufnahme von Asylbewerbern auf.

Paris und Berlin scheinen sich einig zu sein, müssen die anderen europäischen Länder allerdings noch vor dem EU-Gipfel Ende nächster Woche von ihren Plänen überzeugen.

Emmanuel Macron hat bei diesem Treffen außerdem seine Forderungen bezüglich eines gemeinsamen europäischen Budgets erhoben, denen die Bundeskanzlerin nachgekommen ist.

Bis 2021 soll das gemeinsame EU-Budget in Kraft treten. Damit sollen Läder der EU im Krisenfall finanziell unterstützt werden.

Die Höhe dieses Budgets steht im Moment allerdings noch offen.