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Mehr als 79 Tote durch Feuerkatastrophe - Suche nach Vermissten dauert an

Mehr als 79 Tote durch Feuerkatastrophe - Suche nach Vermissten dauert an
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In Griechenland sind die Waldbrände abgeklungen, lediglich rund 70 Kilometer westlich der Hauptstadt Athen loderten die Flammen noch, hieß es aus dem Ministerium für Zivilschutz.

Die Bilanz der Brände ist verheerend: Mindestens 79 Tote sind bekannt, es werden weitere befürchtet. Nach Vermissten wird gesucht.

In den betroffenen Gebieten in der Region Attika haben die Aufräumarbeiten begonnen, mancherorts wurden Häuser, Fahrzeuge und ganze Straßenzüge durch die Flammen zerstört.

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Er dankte Feuerwehrleuten, Hilfsorganisationen und freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, reiste nach Athen, um Maßnahmen der Europäischen Union mit den griechischen Behörden abzustimmen. Aus Zypern trafen Feuerwehrleute im Katastrophengebiet ein, zudem wurden Flugzeuge und weitere Fahrzeuge zur Verfügung gestellt sowie Ärzte nach Griechenland verlegt. Sollten die griechischen Behörden weitere Hilfe beantragen, sei man bereit, diese zu gewährleisten, so Styliandis im griechischen Fernsehen.

Staats- und Regierungschefs, darunter die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, drückten den Opfern der Katastrophe ihr Beileid aus und boten ihre Unterstützung an.

Die schnelle Ausbreitung der Feuer hatte die Flucht vieler Bewohner der betroffenen Orte verhindert, manchen blieb nur der Sprung ins Meer.