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Präsident des Iran nennt US-Sanktionen "psychologische Kriegsführung"

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Der Iran will am Atomabkommen festhalten und sieht die Sanktionen der USA als "psychologische Kriegsführung". Das sagte Präsident Hassan Rouhani in einem TV-Interview.

"Trump und seine Regierung haben die Verhandlungen abgelehnt und der Diplomatie den Rücken gekehrt. Er - Trump - handelt gegen die iranische Nation und gegen die nationalen Interessen des Iran. Iran ist zur Diplomatie bereit, wenn die Gespräche ehrlich organisiert werden."

Der US-Präsident steigt wie angekündigt aus dem Abkommen mit Teheran aus und setzt US-Sanktionen in Kraft. Diese treffen auch europäische Firmen, die nach dem Atomabkommen auf gute Geschäftsbeziehungen mit dem Iran gehofft hatten.

Die EU will am Atomdeal festhalten, und auch Trump gab sich zuletzt - unter Bedingungen - wieder gesprächsbereit. Doch die iranische Währung ist in den vergangenen Wochen im Vergleich zum Dollar bereits dramatisch eingebrochen.