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Deutsche Telekom und DB beenden Geschäfte im Iran

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Die Unternehmen Deutsche Telekom und Deutsche Bahn haben ihre Aktivitäten im Iran beendet.

Die Telekom gab an, sich bereits Mitte Mai aus den Geschäften in der islamischen Republik zurückgezogen zu haben. Die Entscheidung habe die Unternehmensleitung nach der Ankündigungen weiterer US-Sanktionen gegen Teheran getroffen. Die Bundesrepublik Deutschland hält 31 Prozent des ehemaligen Staatskonzerns.

Auch das bundeseigene Unternehmen Deutsche Bahn erklärte, seine beiden Projekte im Iran zeitnahn zu einem Ende zu bringen. Die Kooperation mit der Gesellschaft Bonyad Eastern Railways werde im August, eine zweite mit der staatlich-iranischen Bahngesellschaft im September beendet. Die Deutsche Bahn stellte in der Mitteilung keinen Zusammenhang mit den US-Sanktionen her.

Noch im Juli hatte die Außenbeauftragte der Europäische Union, Federica Mogherini, europäische Unternehmen ermutigt, geschäftliche Beziehungen mit dem Iran zu vertiefen.

Vor der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom hatte sich bereits der Daimler-Konzern aus dem Iran-Geschäft zurückgezogen.