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Euro-Krise: Griechenland kehrt an die Finanzmärkte zurück

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Euro-Krise: Griechenland kehrt an die Finanzmärkte zurück

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Nächste Woche verlässt Griechenland offiziell den finanziellen Rettungsschirm.

Das Land startet neu, allerdings kann sich die wirtschaftliche Lage nicht von heute auf morgen ändern. In den nächsten Jahren müssen gewisse Bedingungen eingehalten werden, um die Wirtschaft in Schwung zu halten.

Dazu zählen z.B. sehr hohe Steuern. Das vermittelt den Finanzmärkten das nötige Signal, um Griechenland wieder zu normalen Zinssätzen Geld zu leihen.

Für die Regierung bedeutet der Auslauf des Rettungspaketes allerdings noch keine gänzliche Freiheit in Bezug auf die Aufhebung der Maßnahmen.

Nach acht Jahren Sparmaßnahmen erwartet die Bevölkerung keine sprunghafte Veränderung, hofft jedoch darauf, dass sich die Lage in den nächsten 5 bis 10 Jahren zumindest verbessern wird.

Ministerpräsident Alexis Tsipras bestätigte, dass der Ausgang Griechenlands aus dem Rettungsschirm das Leben der Menschen nicht plötzlich verwandeln würde.

Wenn man einen Patienten aus der Intensivstation entlasse, könne man diesen nicht sofort einen Sprint machen lassen, äußerte Tsipras gegenüber den Unternehmen.

Die Opposition befürchtet jedoch, dass Griechenland noch Jahre finanziell abhängig bleiben werde und dass dies mit noch härteren Sparmaßnahmen einherkäme.