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UN sorgen sich vor möglicher Offensive um Zivilisten in Idlib

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UN sorgen sich vor möglicher Offensive um Zivilisten in Idlib

UN sorgen sich vor möglicher Offensive um Zivilisten in Idlib
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Reuters - Idlib
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Die Vereinten Nationen machen sich Sorgen um die Zivilbevölkerung in der syrischen Provinz Idlib.

Sie gilt als letzte Hochburg der Rebellen und könnte demnächst von syrischer und russischer Armee angegriffen werden.

Der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura sagte, zwar seien rund 10.000 Terrorkämpfer von Al-Nusra und Al-Kaida in der Region, und die müsse man auch bekämpfe, aber nicht auf Kosten der fast 3 Millionen Zivilisten, die dort leben.

Mistura forderte: "Wir brauchen echte humanitäre Korridore, um die Zivilbevölkerung kurzzeitig in sichere Gebiete bringen zu können.

Die Gegend ist hauptsächlich in der Hand der Regierung, deshalb ist konstruktive und effektive Hilfe der Regierung notwendig."

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte Idlib am Mittwoch als "Eiterbeule" bezeichnet, die es zu liquidieren gelte.

Jetzt traf er seinen syrischen Amtskollegen Walid al-Muallim in Moskau. Dabei wandte sich Lawrow auch an den Westen.

Lawrow: "Sie planen schon wieder eine weitere Provokation, um unsere Anti-Terror-Operation in Idlib zu stören.

Wir haben alle Fakten auf dem Tisch. Wir haben unsere westlichen Partner gewarnt auf eine klare und eindeutige Weise, dass sie nicht mit Feuer spielen sollten."

Lawrow sprach von Provokateuren, speziell nannte er die Hilfsorganisation Weißhelme.

Diese würden einen Giftgasangriff vorbereiten, um diesen dann der syrischen Regierung in die Schuhe zu schieben.

So solle ein Vorwand für den Westen geschaffen werden, die syrische Armee anzugreifen.

Unterdessen stockt Russland seine Seestreitkräfte im Ostmittelmeer auf.

Ein Manöver, das laut dem Verteidigungsministerium in Moskau auch in Zusammenhang mit der möglichen Offensive auf Idlib steht.