Nach Busunglück: 3 Minister treten zurück

Nach Busunglück: 3 Minister treten zurück
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In dem ärmsten EU-Land sind tödliche Verkehrsunfälle mit Bussen keine Seltenheit.

WERBUNG

In Bulgarien sind der Innenminister, der Verkehrsminister und der Minister für Regionalentwicklung nach einem Busunglück mit 17 Toten zurückgetreten. Die Sozialisten in der Opposition forderten die gesamte bürgerlich-nationalistische Regierung zum Rücktritt auf.

Innenminister Valentin Radev sagte: "Wir übernehmen die politische Verantwortung. Man wird mit diesem Amt betraut, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Obwohl wir nicht persönlich für diesen Unfall verantwortlich sind, stehen wir den Ministerien vor, die nicht in der Lage waren, eine solche Tragödie zu verhindern."

Nikolay Nankov, Minister für Regionalentwicklung ergänzte: "Wir müssen eingestehen, dass es eine schlechte Kommunikation zwischen unseren Ministerien zum Thema Verkehrssicherheit gab."

In dem bei Regen von der rutschigen Fahrbahn abgekommenen Bus hatten 33 Fahrgäste gesessen. Die Fahrgäste, die den Sturz in 20 Meter Tiefe überlebten, erlitten schwere, teils lebensgefährliche Verletzungen.

Die Regierung beschloss nach dem Unfall eine Superbehörde zu schaffen, die für mehr Sicherheit auf Bulgariens Straßen sorgen soll. Tödliche Verkehrsunfälle mit Bussen sind in dem ärmsten EU-Land keine Seltenheit.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Von wegen Hitze: Regenfälle schaden Tourismus in Bulgarien

Zwei Verletzte: Erdloch in Neapel verschluckt Autos

Traktoren der wütenden Bauern blockieren weiter die Straßen Europas