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Venedig: Regisseur Audiard fordert mehr Gleichberechtigung in der Filmbranche

Regisseur Jaques Audiard bei den Filmfestspielen von Venedig.
Regisseur Jaques Audiard bei den Filmfestspielen von Venedig. Copyright REUTERS/Tony Gentile
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Von Philipp Lippert
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Die Filmfestspiele von Venedig stehen in der Kritik, weil von 21 nominierten Streifen nur bei einem Einzigen eine Frau Regie geführt hat.

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Mit seinem neuen Westernfilm "The sisters Brothers" wollte der französische Regisseur Jacques Audiard bei den Filmfestspielen von Venedig für Schlagzeilen sorgen. Für viel mehr Aufmerksamkeit sorgte aber seine Pressekonferenz. Da äußerte Audiard deutliche Kritik an der Filmauswahl. Denn von 21 nominierten Streifen leitete nur bei einem Einzigen eine Frau Regie.

"Wir sollten handeln!"

Für den französischen Regisseur ist das eine Schande: "Für mich ist es eine Frage von Gleichheit und Gerechtigkeit. Gleichheit kann man messen, Gerechtigkeit muss umgesetzt werden. Das ist sehr, sehr einfach. Vielleicht fangen wir endlich mal an, das ernst zu nehmen und solche Ungleichgewichte wie 20 zu eins zu vermeiden. Nein, wir sollten nicht applaudieren, sondern handeln."

Auch Audiard selbst steht in der Kritik

Audiards Rede sorgte bei vielen für Begeisterung. Kritiker jedoch sagen, Audiard müsse sich auch selbst an die Nase fassen. Denn in seinem neuen Film gebe es kaum weibliche Charaktere.

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