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Final-Eklat: Williams muss 17.000 Dollar zahlen

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Final-Eklat: Williams muss 17.000 Dollar zahlen

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Nach ihren Ausrastern im Finale der US Open muss Serena Wlliams insgesamt 17.000 US-Dollar Geldstrafe zahlen. Der Veranstalter nannte als Verfehlungen der 36-jährigen Amerikanerin "Verbalattacken" auf den Schiedsrichter, unerlaubtes "Coaching" und das Zerbrechen eines Schlägers. Williams hatte das Finale gegen Naomi Osaka aus Japan mit 2:6 und 4:6 verloren.

Tennis-Legende Billie Jean King stellte unterschiedliche Maßstäbe bei der Bestrafung von Männern und Frauen im Tennissport an den Pranger und schlug sich damit auf die Seite von Williams.

Die frühere Grande Dame des Tennis aus den USA, Chris Evert, bezeichnete die Strafe fürs Coaching grundsätzlich als "gerecht", aber überholt und kritisierte auch den Schiedsrichter.

Tennisprofi Andy Roddick holte weiter aus und sprach vom "schlechtesten, jemals gesehenen" Schiedsrichter.

Roddicks Ex-Kollege James Blake räumte ein, selbst "schon Schlimmeres" auf dem Platz gesagt zu haben. Es sei aber in jedem Fall "traurig, ein schön gespieltes Finale" auf diese Art zu verderben.

Was Williams erzürnte, waren unterm Strich drei regelgerechte Verwarnungen von Schiedsrichter Carlos Ramos, den Williams unter anderem als "Dieb" bezeichnete. US-Medien spekulierten, Willams sei sauer darüber gewesen, nicht den Rekord von Margaret Court mit 24 Grand-Slam-Siegen eingestellt zu haben. Die Bestmarke hatte die Australierin am Tag des Damenendspiels vor 24 Jahren aufgestellt.