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Regierungsbildung in Schweden

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Von Euronews
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Nach der Wahl in Schweden ist das Ergebnis so knapp, dass Briefwahlstimmen aus dem Ausland darüber entscheiden könnten, welches Lager die Regierung bildet.

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Nach der Wahl in Schweden ist das Ergebnis so knapp, dass Briefwahlstimmen aus dem Ausland darüber entscheiden könnten, welches Lager die Regierung bildet.

Weniger als ein halber Prozentpunkt liegt derzeit zwischen liberal-konservativen Block und dem Bündnis der Grünen mit den Sozialdemokraten:

"Es ist nicht das beste Resultat, dass wir hätten erzielen können. Ich denke, es ist aber ein ziemlich gutes Ergebnis, wenn wir sehen, dass wir die stärkste Kraft sind und die Konservativen Stimmen verloren haben".

"Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht, aber wir haben trotzdem ein gutes Wahlergebnis erzielt. Meiner Meinung nach, ist dies der wichtigste Aspekt".

Die Bildung einer neuen, tragfähigen Regierung in Schweden kann sich sehr lange hinziehen. Dazu Euronews Korrespondent Jona Kallgren aus Stockholm:

"Jetzt ist klar, dass dies eine Wahl ohne echte Gewinner und ohne klare Verlierer ist. Die schlechte Stimmung hier bei der sozialdemokratischen Wahlparty geht langsam in Freude über. Zwar hat die Partei historisch gesehen, ihr schlechtestes Ergebnis erzielt, aber es ist immer noch besser, als das, was viele befürchtet haben.

Auf der anderen Seite des politischen Spektrums haben die Schwedendemokraten, die populistische rechtsgerichtete Anti-Einwanderungspartei, ein gutes Resultat erzielt, aber nicht so gut, wie sie es sich erhofft haben. Nun geht es in die Koalitionsverhandlungen.

Die Parteien müssen jetzt anfangen herauszufinden, welche Art von Koalition dieses Land regieren wird. Dies wird wahrscheinlich Tage, Wochen oder vielleicht sogar Monate dauern".

Jona Kallgren, Euronews Stockholm

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