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Mehr als 21.000 in München gegen Hass und Politik der Angst

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Mehr als 21.000 in München gegen Hass und Politik der Angst

Mehr als 21.000 in München gegen Hass und Politik der Angst
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In München haben laut Polizei 21.000 Menschen gegen die Politik des Hasses und der Ausgrenzung protestiert. Die Veranstalter sprachen von 40.000 Teilnehmern. Organisiert wurde die Demonstration mit dem Slogan "Jetzt gilt's! - Gemeinsam gegen die Politik der Angst" von verschiedenen linken Gruppen - auch Autonome waren dabei.

Die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen erklärt: "Aber hallo, es ist 14 Tage vor der Wahl, es ist nicht das erste Mal, das zehntausende Menschen auf die Straße gehen in Bayern, weil sie wirklich die Nase voll haben, davon dass gegen Minderheiten gehetzt wird, dass die sozialen Fragen nicht in den Vordergrund gerückt werden. Das sind ja die wichtigen Fragen, die das tagtägliche Leben ausmachen: ob Du Dir Deine Wohnung leisten kannst, ob du einen Kitaplatz kriegst. Das sind die Fragen, um die sich Bayern kümmern muss und nicht gegen Minderheiten hetzen und die Gesellschaft auseinandertreiben."

Der Spitzenkandidat der Linken in Bayern hofft auf eine neue solidarische Bewegung. Ates Gürginar sagt: "Es ist ein historischer Moment, seit drei Jahren reden alle von einem Rechtsruck und jetzt geht von München aus zum dritten Mal, eine große Bewegung auf der Straße. Etwas, das ist wirklich vorher unvorstellbar war, das heißt für mich, das kann der Anfang vom Ende des Rechtsrucks sein - hin zu einer solidarischen Bewegung, die eben gegen Hass und Hetze ist."

Eric Deyerler
Gegen den "Feigstaat"Eric Deyerler

Unter dem Motto #ausgehetzt hatten im Juli Zehntausende gegen die CSU demonstriert, danach gab es eine Demonstration gegen die hohen Mieten in der bayrischen Hauptstadt - unter dem Motto #ausspekuliert.

Laut Umfragen dürfte die CSU ihre absolute Mehrheit in Bayern verlieren, die Grünen werden vermutlich zweitstärkste politische Kraft.