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"Fassen Sie mich nicht an!" Frankreichs Chef der Linkspartei in Rage

Die Staatsanwaltschaft strebt ein Gerichtsverfahren gegen den Chef der französischen Linken an. Der Vorwurf gegen Jean-Luc Mélenchon lautete "Einschüchterung" und "Gewalt gegen Korruptionsermittler". Am Dienstag tauchte in Video auf, in dem der ehemalige Kandidat für das Präsidentenamt Frankreichs verbal ausfällig gegenüber den Beamten wird, als diese versuchen, ihm den Zugang zur Parteizentrale zu verwehren. Er fordert zudem die Anwesenden auf, die Türen mit Gewalt zu öffnen.

Korruptionsermittler hatten die Räumlichkeiten von Frankreichs Linkspartei "La France Insoumise" untersucht. Hintergrund sind zwei Vorermittlungsverfahren der Pariser Staatsanwaltschaft - eines wegen möglicherweise zu Unrecht beschäftigter Assistenten im EU-Parlament und eines im Bezug auf Fragen zur Wahlkampffinanzierung.

"Sie werden sehen, morgen finden sie einen Vorwand oder irgendeinen Grund, uns in den Knast zu stecken", sagte er. "Das ist ihre neue Technik." sagte er über das Vorgehen der Beamten in einem Facebook-Post. Die Ermittler seien am Dienstagmorgen nicht nur zum Sitz der Partei gekommen, sondern hätten auch ihn und seine Mitarbeiter zu Hause aufgesucht und Handys sowie Festplatten konfisziert.