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Asem-Gipfel in Brüssel gestartet

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Vertreter von mehr als 50 Staaten sind am Donnerstag in Brüssel zum zweitägigen Asien-Europa-Gipfel (Asem) zusammengekommen. Bei den Gesprächen geht es um engere Kooperation in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen - und damit auch um ein Signal gegen die von US-Präsident Donald Trump verfolgte Strategie der nationalen Alleingänge.

"Unser Schwerpunkt liegt darauf, die Zusammenarbeit mit Asien auszubauen, sei es im Bereich der Konnektivität oder der Sicherheit", so die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. "Wir werden die Gelegenheit haben, über die Situation in China und die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel, auch mit dem Präsidenten Südkoreas, sowie den Handel zu sprechen."

Ebenfalls Im Zentrum der Aufmerksamkeit: der Aufbau bilateraler Handelsbezihungen mit Indien und südostasiatischen Staaten, beispielsweise Malaysia.

Wan Azizah, stv. tellvertretende Premierministerin: "Wir sind ein Konglomerataus Asien und Europa. Zusammen zu arbeiten bedeutet, sich gegenseitig zu helfen, freien und fairen Handel zu betreiben, die Wirtschaft des anderen zu verbessern und sich gegenseitig zu bereichern."

Gemeinsam repräsentieren die Asem-Staaten 55 Prozent des weltweiten Handelsvolumens, 60 Prozent der Bevölkerung und 65 Prozent der Weltwirtschaftsleistung. Der Asem-Gipfel findet alle zwei Jahre abwechselnd in Europa und Asien statt.