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Hubschrauberabsturz mit Leicester City Boss

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Hubschrauberabsturz mit Leicester City Boss

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Die Leicester Fans stehen unter Schock. Der Fußballclubbesitzer Vichai Srivaddhanaprabha gehörte zu den wohl fünf Personen, die im Hubschrauber saßen, der nach einem Spiel am Samstag abstürzte und in Flammen aufging.

Augenzeugen berichteten von einem plötzlichen Stillstand des Hubschraubers. Die Maschine habe sich unkontroliert gedreht und sei dann abgestürzt.

Vichai Srivaddhanaprabha hatte den Fußballclub Leicester City im Jahr 2010 gekauft und dann bis zur englischen Meisterschaft geführt.

"Bevor er den Club übernahm, waren wir nur eine Art Meisterschaftsclub", sagt Ian Bason, Vorsitzender von Foxes Trust. Man habe immer darauf gehofft, in die Premier League zu kommen. "Wie man sieht, sind wir zu einem etablierter Premier League Club geworden. Wir haben den Titel gewonnen, wir waren in Europa. Er hat dem Club so viel gebracht und den Fans so viel gegeben, für das sie ihn schätzen", so Bason. Srivaddhanaprabha habe auch in lokale Krankenhäuser investiert, das gehe weit über das hinaus, was die meisten Besitzer von Fußballvereinen tun würden.

"Er war eher ein Unterstützer als ein Mann des Geldes. Er war einer aus dem Volk," sagt Leicester City Fan Andrew Aldwinckle.

"Man weiss ja, wo wir standen, als er den Club kaufte - wir waren nichts", sagt Fan Tom Lievers. Er habe heute seinen Fan-Schal mitgebracht. "Er ist ein Champions, weil er uns zu Champions gemacht hat", sagt Lievers über den verunglückten Geschäftsmanne.

Noch gibt es keine genauen Angaben zur Unfallursache. Die Polizei hält sich mit ihren Ermittlungen bedeckt.

Immer mehr Fans legen vor dem Stadion Trikots, Fanschals und Blumen zu Ehren des vierfachen Familienvaters nieder.