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Brexit-Verhandlungen: May erhält Absage zum Brexit-Plan

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Brexit-Verhandlungen: May erhält Absage zum Brexit-Plan

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Zwischen der EU und dem Vereinten Königreich soll ein spezielles Zollabkommen abgeschlossen werden, um lange Wartezeiten und eine harte Grenze zwischen Nordirland und Irland zu vermeiden. Sollte es zu keiner Einigung kommen, wären an der Grenze zwischen Irland und Nordirland nämlich nach dem Brexit Zoll- und Qualitätskontrollen vorzunehmen.

Premierministerin Theresa May möchte ein spezielles Zollabkommen zwischen der EU und dem Vereinten Königreich, das für beide Seiten von Vorteil wäre. Das Vereinte Königreich soll mit diesem Abkommen auch Verträge mit anderen Ländern abschließen dürfen.

EU-Chefunterhändler Michel Barnier verwirft Theresa Mays Pläne jedoch. Wenn Großbritannien weiterhin ein Handelspartner der EU bleiben möchte, müsse es in einer Art Zollunion verbleiben, stellte Barnier klar.

Boris Johnson wandte sich gestern auch gegen den Plan der Premierministerin und hat ein zweites Brexit-Referendum gefodert.

Viele Streitfragen und offene Punkte bleiben bestehen und die Zeit, um eine Lösung zu finden, wird immer knapper.

Der Brexit-Beauftragte der Europäischen Kommission Michel Barnier und der britische Brexit-Minister Dominic Raab werden sich wöchentlich treffen, um zu einer Einigung zu kommen und die bestehenden Hindernisse zu überwinden.

Theresa May reist heute nach Österreich um den österreichischen Kanzler Sebastian Kurz zu treffen. Nach ihrem Besuch in Österreich reist May weiter nach Tschechien, um auch dort für ihren Brexit-Plan zu werben.

Michel Barnier bleibt in seiner Haltung gegenüber Mays Brexit-Plan negativ.