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Theresa May auf Brexit-Rettungsmission

Theresa May auf Brexit-Rettungsmission
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Wegen der massiven Widerstände gegen ihre Brexit-Lösung hat die britische Premierministerin eine hektische Rettungsmission durch halb Europa gestartet.

Theresa May versucht, die Regierungschefs doch noch von Änderungen zu überzeugen. Der Hoffnung auf Nachbesserung des Austrittsvertrags erteilte die Europäische Union aber eine klare Absage.

Für den Fraktionsvorsitzenden der schottischen Nationalpartei SNP, Ian Blackford, ist die Rettungstour der Premierministerin ein sinnloses Unterfangen. Er setzt auf ein zweites Referendum:

"Heute fordern wir die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, eine Ausweitung des Zeitplans nach Artikel 50 zuzulassen, damit das Vereinigte Königreich als souveräner Staat einen demokratischen Prozess durchlaufen kann. Das Ergebnis könnte für alle von Nutzen sein. Großbritannien könnte in der Europäischen Union verbleiben".

Nach der Verschiebung der Brexit-Entscheidung im Parlament ist die Lage in Großbritannien verworren. Der Brexit spaltet das Land.

"Wir hätten nicht gehen sollen, jeder sieht das. Das ist das Problem, soweit ich sehen kann. Wir versuchen den Fehler zu korrigieren".

Am 29. März 2019 will Großbritannien die EU verlassen. Sollte bis dahin kein Abkommen ratifiziert sein, könnte das Land ungeregelt ausscheiden.

"Wir bitten diese Leute nicht um einen Deal. Wir machen es, wie Donald Trump es macht. Wir sagen ihnen, dass wir keinen Deal wollen. Wenn sie uns aber einen Deal anbieten, denken wir darüber nach und dann sprechen wir mit ihnen darüber".

Die verschobene Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament soll vor dem 21. Januar 2019 abgehalten werden. Das teilte die britische Regierung mit.