Anschlag von Straßburg: Suche nach möglichen Mittätern

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Die Polizei setzt ihre Ermittlungen nach dem Tod Cherif Chekatts fort. Ein Bruder des mutmaßlichen Täters wurde in Algerien festgenommen.

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Schaulustige bedachten die Polizisten mit Beifall, nachdem die Beamten im Straßburger Stadtteil Neudorf den mutmaßlichen Attentäter Cherif Chekatt erschossen hatten. Die Besatzung eines Streifenwagens hatte den Flüchtigen am Donnerstagabend erkannt. Dass er sich möglicherweise in Neudorf aufhielt, war auch aus Zeugenaussagen hervorgegangen.

Chekatt versuchte, sich in einem Hauseingang vor den Beamten zu verstecken. Als er von der Polizeistreife angesprochen wurde, schoss er sofort. Die Beamten erwiderten das Feuer und verletzten den 29-Jährigen tödlich. Nach Angaben des zuständigen Staatsanwalts Rémy Heitz wurden bei der Untersuchung der Leiche neben dem Revolver auch Patronen sowie ein Messer gefunden.

„Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um mögliche Komplizen ausfindig zu machen, die an der Vorbereitung oder der Tat selbst beteiligt gewesen sein könnten. Wir werden jetzt ebenfalls die 48 Stunden nach der Tat rekonstruieren, um festzustellen, ob er bei seiner Flucht Helfer gehabt hat", so Heitz.

Frankreichs Innenminister Christophe Castaner schrieb, er sei stolz auf die Polizisten.

Nach bisherigem Erkenntnisstand geht die Polizei davon aus, dass Chekatt nach dem Anschlag den Stadtteil Neudorf nicht verlassen hat. Dem Sender France 3 zufolge wurde ein Bruder des mutmaßlichen Attentäters in Algerien festgenommen. Dieser soll ebenfalls polizeibekannt sein. Während ihrer Ermittlungen hatte die Polizei in Straßburg auch sieben weitere Familienmitglieder und Bekannte Chekatts verhört.

„Die zusammengetragenen Zeugenaussagen und das Handeln der Polizisten waren entscheidend für den Erfolg der Untersuchung", hieß es seitens der Polizei.

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