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Eilmeldung

China setzt Sonderzölle auf Autoimporte aus den USA aus

China setzt Sonderzölle auf Autoimporte aus den USA aus
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REUTERS/Jason Lee
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China wird die Sonderabgaben auf Importe von Autos und Autoteile aus den USA für drei Monate aussetzen. Der Einfuhrzoll werde von 1. Januar 2019 an von 40 wieder auf 15 Prozent gesenkt, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Die Entscheidung erfolgt angesichts des 90-tägigen Stillstandes im Handelskrieg, auf den sich US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Anfang Dezember in Buenos Aires geeinigt hatten.

Trump hatte am Dienstag auf Twitter von „sehr produktiven Gesprächen mit China“ gesprochen und „wichtige Ankündigungen“ in Aussicht gestellt. Bereits Anfang Dezember hatte Trump Erwartungen auf sinkende Zölle geweckt.

So versprachen die USA, ihre zusätzlichen Zölle auf chinesische Einfuhren vorerst nicht wie geplant zu erhöhen oder auszuweiten. Im Gegenzug sicherte China zu, seine Importe aus den USA zu erhöhen, um das Handelsungleichgewicht zu verringern.

Die USA hatten die Zölle für 2019 auf 25 Prozent angehoben

Die beiden größten Volkswirtschaften der Erde hatten sich monatelang einen Handelskrieg geliefert und gegenseitig hohe Zölle auf Importe erhoben. Die US-Regierung hatte im September entschieden, Zölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar (170,2 Milliarden Euro) zu verhängen – zusätzlich zu den bereits eingeführten Abgaben auf Waren aus der Volksrepublik im Wert von 50 Milliarden Dollar. Zusammen ist damit die Hälfte aller US-Importe aus China betroffen. Die US-Zölle betragen bislang 10 Prozent, vom 1. Januar 2019 an sollten 25 Prozent erhoben werden. China reagierte mit Gegenmaßnahmen.

Jüngst hatte es jedoch bereits Entspannungssignale gegeben. So nahm China die Einfuhr von Soja aus den USA wieder auf. In den vergangenen 24 Stunden hätten chinesische Importeure zwischen 1,5 und 2 Millionen Tonnen Soja bestellt, teilte die Vereinigung der amerikanischen Sojaexporteure am Donnerstag mit. Die Auslieferung per Schiff werde im Laufe des ersten Quartals 2019 erwartet.

US-Präsident Trump hatte seinerseits angeboten, sich für die in Kanada festgehaltene Huawei-Finanzchefin einzusetzen, soweit dies positive Auswirkungen auf den Handelskonflikt habe.