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Indonesien: Suche nach Tsunami-Überlebenden

Indonesien: Suche nach Tsunami-Überlebenden
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In Indonesien suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden des Tsunamis, der vor vier Tagen auf die Küsten von Java und Sumatra traf.

Die Zahl der Todesofer ist mittlerweile auf über 400 angestiegen. Mehr als 1.000 Menschen wurden verletzt. Helfer sagen, es sei noch nicht zu spät, Überlebende zu finden.

"Wir führen Rettungseinsätze mithilfe von Armee, Polizei und Freiwilligen durch. Wir suchen nach Überlebenden zwischen den Trümmern. Alle Wrackteile liegen noch genau so wie nach dem Tsunami, sie wurden noch nicht mit schwerem Gerät bewegt", sagte ein indonesischer Polizeibeamter vor Ort.

Mit der gleichen Hoffnung setzen viele ihre Suche nach Verwandten in Krankenhäusern wie dem von Pandeglang fort. Dort werden Verletzte wie Muhammed versorgt: "Zuerst hörte ich ein Getöse in der Ferne. Mein Freund suchte nach dem Grund für das Geräusch, aber da niemand weglief, bin auch ich geblieben."

Der Tsunami ereignete sich infolge eines Vulkanausbruchs und eines Unterwasser-Erdrutschs, auf Anak Krakatau, einer der aktivsten Vulkaninseln der Welt. Über 120 Personen werden noch vermisst