Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Indonesien nach dem Tsunami: Behörden evakuieren Küstengebiete

Indonesien nach dem Tsunami: Behörden evakuieren Küstengebiete
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die indonesischen Behörden haben die Menschen dazu aufgefordert, vom Tsunami betroffene Küstengebiete zu evakuieren. Heftiger Regen und hoher Wellengang erhöhen das Risiko für die Bewohner auch weiterhin.

Vergangene Woche hatte ein Tsunami die indonesischen Inseln Java und Sumatra getroffen und schweren Schaden angerichtet. Mindestens 430 Menschen kamen ums Leben, mehr als 1500 wurden verletzt.

REUTERS/Jorge Silva

Indonesier sollen in Notunterkünfte

Diejenigen, die noch Zugang zu ihrem Zuhause haben, suchen nach heilgebliebenen Dingen bevor sie sich in Notunterkünfte begeben.

Grab from report

"Ich habe wirklich Angst vor einem erneuten Tsunami. Also habe ich beschlossen zu flüchten. Ich habe immer sofort Angst, wenn das Wasser ansteigt und sobald es regnet, überfluten unsere Häuser. Deshalb werden wir mit all unseren Nachbarn in Schutzräumen sein", erzählte Saminah.

Rettungskräfte fingen an, betroffene Bewohner in Notunterkünfte zu bringen. Viele der Opfer haben alles verloren.

Grab from report

"Meine ganze Familie ist traumatisiert, weil unser Haus zerstört wurde. Mein Boot wird durch den Tsunami ebenfalls vermisst. Also bleiben wir vorerst hier und warten darauf, dass das Wetter sich normalisiert", sagte Latif.

Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden

REUTERS/Jorge Silva

Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauern an. Mehr als 150 Menschen werden noch vermisst.

Tausende verloren durch die Katastrophe ihr Zuhause. Viele Häuser in den Küstengebieten wurden ganz oder teilweise zerstört.

Der Tsunami traf Indonesien überraschend - installierte Frühwarnsysteme schlugen keinen Alarm.

REUTERS/Jorge Silva