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Ägypten: Sicherheitskräfte töten 40 mutmaßliche Terroristen

Ägypten: Sicherheitskräfte töten 40 mutmaßliche Terroristen
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Einen Tag nach dem Anschlag auf einen Bus mit Touristen unweit von Kairo haben Sicherheitskräfte insgesamt 40 mutmaßliche Terroristen getötet.

Dem Innenministerium zufolge hätten sie weitere Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und auf Touristenziele geplant. Ob sie in Verbindung mit der Bombenexplosion vom Freitag stehen, ist unklar.

Bei dem Anschlag am Freitag waren drei vietnamesische Touristen und ihr Reiseführer getötet worden, mindestens elf weitere Menschen wurden verletzt, als die Reisegruppe auf dem Weg zu den Pyramiden von Gizeh war.

"Wir saßen zu Hause, als wir eine laute Explosion hörten. Wir wollten zusammen mit unseren Nachbarn hin, um zu helfen. Dann hörten wir Krankenwagen und Feuerwehr. Die Explosion ereignete sich gleich an der Umgehungsstraßen und wir sahen die Sicherheitskräfte beim Bus", berichtet Augenzeuge Mahmoud.

REUTERS/Amr Abdallah Dalsh

Bisher hat sich keine extremistische Gruppe zu dem Anschlag bekannt. Auf der Suche nach dem Motiv und den Tätern hat die ägyptische Generalstaatsanwaltschaft eine Untersuchung angeordnet.

Ein weiterer Augenzeuge erklärt: "Ich kam hier an und sah, wie die Leute Opfer wegtrugen. Ich weiß nicht, ob sie verwundet oder tot waren. Einige Krankenwagen brachten die Opfer ins al-Haram-Krankenhaus."

In Ägypten gibt es immer wieder terroristische Anschläge, auch auf Touristen. Da die Wirtschaft des Landes stark auf ausländische Besucher baut, hatte Ägypten zuletzt die Sicherheitsmaßnahmen massiv verstärkt.

REUTERS/Amr Abdallah Dalsh