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Dreckiges Neues Jahr: Feinstaubdesaster Feuerwerk

Dreckiges Neues Jahr: Feinstaubdesaster Feuerwerk
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An Silvester wird innerhalb von wenigen Stunden so viel gesundheitsgefährdender Feinstaub in die Luft geblasen wie 15 Prozent der gesamten Emissionen eines Jahres durch den Autoverkehr - zwischen vier und fünftausend Tonnen. Das Umweltbundesamt hat 2017 in München das 25-Fache des EU-Grenzwerts gemessen, vielerorts werden die erlaubten Überschreitungen fèr ein ganzes Jahr erreicht oder überschritten.

DUH will Verbot in Innenstädten erreichen - zur Not mit Klage

Die Deutsche Umwelthilfe will deswegen jetzt ein Verbot oder eine deutliche Einschränkung zumindest in den Innenstädten erreichen – zur Not durch eine Klage. Feuerwerke sollen an den Stadträndern stattfinden, und das feuerwerken soll den Profis überlassen werden, die schadstoffärmer böllern.

Erste Städte in Deutschland haben weitgehend unbemerkt entsprechende Begrenzungen und Verbote für ihre Innenstädte ausgesprochen. Positive Effekte sind weniger Dreck und Müll, die Zahl der Verletzten – im Schnitt um die 8000 pro Jahr – dürfte deutlich sinken, Asthmatiker und Atemwegskranke könnten auch zu Silvester durchatmen.

Auch außerhalb Deutschlands wird privates Feuerwerk in der Silvesternacht zusehend kritisch gesehen, so ist es unter anderem in Paris verboten, Feuerwerkskörper oder Böller zu verkaufen und abzufeuern. In Dänemark und Slowenien sind Verkauf, Besitz und Verwendung von Knallkörpern generell verboten.

Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes